Blogartikel · 10 Min. Lesezeit · 19. Oktober 2026
Shopify Widerrufsbutton: Pflicht seit Juni 2026 und Einrichtung
Was § 356a BGB seit dem 19. Juni 2026 von Shopify-Shops verlangt, vier Wege zum Widerrufsbutton im Vergleich und wie Sie Ihre Umsetzung testen.
Inhalt
Seit dem 19. Juni 2026 brauchen Shopify-Shops, die an Verbraucher verkaufen, einen Widerrufsbutton: eine gut lesbar mit „Vertrag widerrufen“ beschriftete Funktion, ein kurzes Formular mit einem zweiten Button „Widerruf bestätigen“ und eine automatische Eingangsbestätigung, zum Beispiel per E-Mail. So verlangt es § 356a BGB. In Shopify setzen Sie das über das Kundenkonto, über Shopify Forms mit Shopify Flow, mit eigenem Code im Theme oder mit einer App um.
In diesem Beitrag lesen Sie, was das Gesetz genau verlangt, wie sich die vier Wege unterscheiden und wie Sie den Widerrufsbutton Schritt für Schritt einrichten und testen. Stand der Angaben: 16. Oktober 2026.
Keine Rechtsberatung. Autor: Labrigart. Dieser Beitrag fasst den Gesetzestext und die Shopify-Hilfe zusammen. Ob Ihre Umsetzung und Ihre Rechtstexte passen, klären Sie im Zweifel mit einer Anwältin, einem Anwalt oder dem Anbieter Ihrer Rechtstexte.
Das Wichtigste in Kürze
- Pflicht seit 19. Juni 2026: Grundlage ist die Richtlinie (EU) 2023/2673, in Deutschland umgesetzt in § 356a BGB. Eine Übergangsfrist gibt es nicht.
- Zwei Schritte: Erst führt „Vertrag widerrufen“ zum Formular, nach drei Angaben schickt „Widerruf bestätigen“ die Erklärung ab. Danach geht automatisch eine Eingangsbestätigung mit Inhalt, Datum und Uhrzeit an den Kunden.
- Kein fertiger Button in der Shopify-Hilfe: Sie verweist auf Rückgabe- und Stornierungsanfragen im Kundenkonto. Dafür muss sich der Kunde anmelden, und Fachbeiträge verlangen für Gastbesteller einen Weg ohne Login.
- Rechtstexte gehören dazu: Ihre Widerrufsbelehrung muss über das Bestehen und die Platzierung der Widerrufsfunktion informieren.
Was verlangt § 356a BGB vom Widerrufsbutton?
Der Widerrufsbutton ist ein zusätzlicher Weg, einen Vertrag zu widerrufen. Kunden können weiterhin per E-Mail, Brief oder Muster-Widerrufsformular widerrufen. Neu ist: Wer Verträge über eine Online-Benutzeroberfläche schließt, also über seinen Onlineshop, muss den Widerruf auch dort direkt ermöglichen.
Der erste Button: „Vertrag widerrufen“
Die Widerrufsfunktion muss gut lesbar mit „Vertrag widerrufen“ oder einer gleichbedeutenden eindeutigen Formulierung beschriftet sein. Sie muss während der Widerrufsfrist ständig verfügbar, hervorgehoben platziert und leicht zugänglich sein (§ 356a Absatz 1 BGB). Weil Ihr Shop bei einem Besucher ohne Anmeldung nicht weiß, ob dessen Frist noch läuft, sieht die Gesetzesbegründung laut der Kanzlei Noerr eine dauerhafte Bereitstellung als Standardfall vor.
Drei Angaben im Formular
Über die Funktion gibt der Kunde folgende Informationen an oder bestätigt sie (§ 356a Absatz 2 BGB):
- seinen Namen,
- Angaben, die den Vertrag oder den Teil des Vertrags bezeichnen, den er widerrufen möchte, zum Beispiel die Bestellnummer und die betroffenen Artikel,
- den elektronischen Weg für die Eingangsbestätigung, in der Regel die E-Mail-Adresse.
Ein Grund gehört nicht dazu, denn ein Widerruf muss keine Begründung enthalten (§ 355 Absatz 1 BGB). Fragen Sie den Grund deshalb höchstens als freiwilliges Feld ab. Trusted Shops rät, weitere Pflichtfelder zu vermeiden.
Der zweite Button: „Widerruf bestätigen“
Sobald die drei Angaben gemacht sind, folgt eine Bestätigungsfunktion. Sie muss gut lesbar mit „Widerruf bestätigen“ oder einer gleichbedeutenden eindeutigen Formulierung beschriftet sein (§ 356a Absatz 3 BGB). Erst dieser Klick schickt die Widerrufserklärung ab.
Die Eingangsbestätigung
Nach dem Absenden muss der Kunde unverzüglich eine Eingangsbestätigung auf einem dauerhaften Datenträger erhalten. Sie enthält mindestens den Inhalt der Erklärung sowie Datum und Uhrzeit des Eingangs (§ 356a Absatz 4 BGB). Eine E-Mail gilt in den Fachbeiträgen als üblicher Weg. Formulieren Sie die Mail neutral: Sie bestätigt den Eingang, nicht die Wirksamkeit des Widerrufs. Ob der Widerruf fristgerecht ist und ob die Ware überhaupt widerrufbar war, prüfen Sie danach.
Der Zeitstempel hat einen praktischen Grund: Ein Widerruf, den der Kunde vor Ablauf der Frist über die Funktion abschickt, gilt als rechtzeitig zugegangen (§ 356a Absatz 5 BGB).
Für welche Shops gilt die Pflicht?
- Verkauf an Verbraucher: Die Pflicht hängt am gesetzlichen Widerrufsrecht. Reine B2B-Shops müssen laut Trusted Shops kein Widerrufsrecht anbieten und brauchen deshalb auch keinen Button. Bei gemischtem Angebot gilt die Pflicht für den Verkauf an Verbraucher.
- Waren ohne Widerrufsrecht: § 312g Absatz 2 BGB nimmt unter anderem Waren aus, die nach Kundenwunsch angefertigt werden, schnell verderben oder als versiegelte Hygieneartikel geöffnet wurden. Wer ausschließlich solche Waren verkauft, braucht laut Trusted Shops keinen Button. Sobald ein Teil des Sortiments widerrufbar ist, braucht der Shop ihn.
- Verkauf in andere EU-Länder: Die Richtlinie gilt in allen Mitgliedstaaten. Beschriften Sie Button, Formular und Bestätigung deshalb in jeder Sprache Ihres Shops mit der dort vorgesehenen Formulierung.
Fehlt der Hinweis auf die Widerrufsfunktion in der Belehrung, beginnt die Widerrufsfrist womöglich nicht zu laufen. Das Widerrufsrecht erlischt dann erst nach zwölf Monaten und 14 Tagen (§ 356 Absatz 3 und 4 BGB, Art. 246a § 1 Absatz 2 EGBGB). Dazu kommt das Risiko von Abmahnungen.
Vier Wege zum Widerrufsbutton in Shopify im Vergleich
| Weg | Gastbestellungen ohne Login | Eingangsbestätigung | Teilwiderruf | Aufwand und Kosten |
|---|---|---|---|---|
| Shopify-Kundenkonto (Rückgabe- und Stornierungsanfragen) | Kunde muss sich anmelden | In der Shopify-Hilfe nicht beschrieben, selbst prüfen | Über die Rückgabeanfrage, selbst prüfen | Gering, keine App-Kosten |
| Shopify Forms mit Shopify Flow | Ja, Formular ohne Login | Selbst bauen, zum Beispiel mit Flow und einer Mail-App | Über ein Freitextfeld | Mittel, mehrere Apps verbinden, keine App-Kosten |
| Eigener Code im Theme | Ja, wenn so gebaut | Selbst bauen, mit eigenem Mailversand | Wie gebaut | Hoch, plus Pflege bei jedem Theme-Update |
| App aus dem Shopify App Store | Je nach App, meist ja | Meist automatisch | Je nach App und Plan | Gering, je nach Plan monatliche Gebühr |
Das Kundenkonto ist der Weg, den die Shopify-Hilfe beschreibt. Shopify weist selbst darauf hin, dass diese Werkzeuge allein die Anforderungen nicht automatisch erfüllen. Trusted Shops und die IT-Recht-Kanzlei halten einen Weg nur über das Kundenkonto in der Regel nicht für ausreichend, weil Gastbesteller ohne Konto widerrufen können müssen.
Shopify Forms mit Flow kostet keine App-Gebühr, verlangt aber Sorgfalt: Den zweiten Schritt mit „Widerruf bestätigen“ und die Eingangsbestätigung mit Datum und Uhrzeit müssen Sie selbst einrichten und nach Änderungen erneut testen.
Eigener Code lohnt sich, wenn der Widerruf direkt an Ihre Warenwirtschaft oder Ihr Retourenportal angebunden werden soll. Rechnen Sie den Aufwand für Mailversand, Datenschutz und Pflege mit ein. Eigene Anbindungen bauen wir als Shopify-Agentur.
Eine App ist der kürzeste Weg. Im App Store gibt es mehrere Apps für den Widerrufsbutton. Vergleichen Sie vor der Installation, ob Gastbestellungen, Teilwiderruf, Ihre Shopsprachen und ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) dabei sind, denn die App verarbeitet Kundendaten in Ihrem Auftrag.
Widerrufsbutton in Shopify einrichten: Schritt für Schritt
Die Schritte gelten für jeden der vier Wege.
- Pflicht prüfen: Verkaufen Sie an Verbraucher, und ist mindestens ein Teil Ihres Sortiments widerrufbar? Dann brauchen Sie den Button.
- Weg wählen: Für Shops mit Gastbestellungen kommen laut Tabelle Forms mit Flow, eigener Code oder eine App in Frage.
- Button sichtbar platzieren: Setzen Sie einen Link „Vertrag widerrufen“ in die Fußzeile, damit er auf jeder Seite erreichbar ist. Den Menüpunkt legen Sie im Shopify-Admin unter Inhalte, Menüs an (in älteren Fassungen Onlineshop, Navigation). Trusted Shops nennt als üblich einen Link im Kopf- oder Fußbereich, farblich abgesetzt. Eine App bringt meist eine eigene Darstellung über den Theme-Editor mit.
- Formular aufbauen: Pflicht sind nur Name, Bestellangaben und E-Mail-Adresse. Bieten Sie ein Feld für einzelne Artikel an, den Grund nur freiwillig. Die IT-Recht-Kanzlei empfiehlt einen Hinweis auf die Datenschutzerklärung mit Link am Absende-Button. Der Absende-Button heißt „Widerruf bestätigen“.
- Eingangsbestätigung einrichten: Automatisch, sofort, mit dem Inhalt der Erklärung sowie Datum und Uhrzeit. Versenden Sie die Mail möglichst von Ihrer eigenen Domain, damit sie nicht im Spam landet.
- Weitere Zugänge verlinken: Ergänzen Sie den Link im Kundenkonto und in der Vorlage der Bestellbestätigung (Shopify-Admin, Einstellungen, Benachrichtigungen).
- Rechtstexte anpassen: Ergänzen Sie in der Widerrufsbelehrung, dass es die Widerrufsfunktion gibt und wo sie steht. In Shopify pflegen Sie die Texte unter Einstellungen, Rechtstexte. Beziehen Sie Ihre Rechtstexte von einem Anbieter, übernehmen Sie dessen aktualisierte Fassung. Prüfen Sie auch die Datenschutzerklärung.
- Testen: Bestellen Sie einmal als Gast, widerrufen Sie auf dem Handy und am Rechner, in jeder Shopsprache. Prüfen Sie, ob die Bestätigung mit Datum und Uhrzeit ankommt und ob der Widerruf im Admin oder in der App erscheint.
Variante Kundenkonto: was die Shopify-Hilfe empfiehlt
Wer zusätzlich das Kundenkonto nutzt, findet in der Shopify-Hilfe (englische Fassung, Stand 16. Oktober 2026) diese Einstellungen: Rückgabe- und Stornierungsanfragen durch Kunden einschalten, Stornierungen bis zum Versand erlauben, das Rückgabefenster auf mindestens 14 Tage ab Zustellung des letzten Artikels setzen und Wochenenden sowie Feiertage einrechnen. Dazu kommt ein sichtbarer Link zum Kundenkonto im Shop. Für EU-Märkte lassen sich eigene Regeln anlegen.
Platzierung: sichtbar, ohne den Kauf zu stören
Das Gesetz verlangt, dass die Funktion hervorgehoben und leicht zugänglich ist. Am Handy teilt sich ein schwebender Button den unteren Bildschirmrand oft mit dem Warenkorb-Button, dem Chat und dem Cookie-Hinweis. Prüfen Sie deshalb auf einem echten Gerät, ob etwas verdeckt wird, vor allem auf Produktseite und Warenkorb.
Welche Darstellung Ihre Käufer weniger ablenkt, ein schwebender Button oder ein abgesetzter Link in der Fußzeile, ist eine Arbeitsthese, die Sie in Ihrem Shop messen können. Wichtig dabei: Beide Varianten müssen die Vorgaben erfüllen, getestet wird nur die Darstellung. Wie wir solche Fragen prüfen, lesen Sie unter Conversion-Optimierung.
Mit unserer App „Widerrufs-Button für EU“
Wir haben für diese Pflicht eine eigene App gebaut: den Widerrufs-Button für EU von der Labrigart.Design GmbH. Im Shopify App Store hat sie 4,9 von 5 Sternen bei 8 Bewertungen (Stand 16. Oktober 2026). Laut App-Eintrag gehören dazu:
- drei Darstellungen: schwebender Button, Link in der Fußzeile oder Seitenleiste als Popup,
- eine automatische Eingangsbestätigung per E-Mail mit Datum, Uhrzeit und PDF-Beleg,
- die automatische Berechnung der 14-tägigen Widerrufsfrist,
- 10 EU-Sprachen, ein Dashboard mit allen Widerrufen und ein Auftragsverarbeitungsvertrag.
Die Pläne laut App-Eintrag (Stand 16. Oktober 2026, Preise in US-Dollar):
- Free: schwebender Button, bis zu 5 Widerrufe pro Monat, Bestätigungs-E-Mail, Dashboard, AVV, 10 Sprachen.
- Basic, 2,99 $ im Monat oder 29,90 $ im Jahr: unbegrenzte Widerrufe, eigene E-Mail-Vorlagen je Sprache, eigene Texte und CSS, einstellbare Widerrufsgründe, CSV-Export und Protokoll, Link-Modus für eine eigene Platzierung.
- Grow, 4,99 $ im Monat oder 49,90 $ im Jahr: zusätzlich Teilwiderruf einzelner Artikel, Sammelbearbeitung, Abgleich mit Shopify-Rückgaben und ein eigener Absender für die E-Mails.
- Basic und Grow können Sie 14 Tage testen.
So richten Sie die App ein:
- App im Shopify App Store installieren.
- In der App Ihre Firmendaten eintragen und den AVV abschließen.
- Im Theme-Editor unter den App-Einbettungen den Widerrufs-Button einschalten und die Darstellung wählen.
- In der App prüfen, ob der Button im Shop erscheint, und die E-Mail-Vorlage ansehen.
- Plan wählen und einen Testwiderruf mit einer Gastbestellung machen.
Was die App nicht übernimmt: Ihre Widerrufsbelehrung und Datenschutzerklärung anzupassen, zu prüfen, ob ein Widerruf berechtigt ist, und die Erstattung. Wer mehr als 5 Widerrufe im Monat erwartet, braucht Basic oder Grow.
Nach dem Widerruf: was in Shopify passiert
Die Abwicklung nach dem Widerruf bleibt bei Ihnen. Erstatten Sie den Kaufpreis und die Kosten der günstigsten Standardlieferung spätestens nach 14 Tagen, mit demselben Zahlungsmittel. Bei Waren dürfen Sie die Erstattung zurückhalten, bis die Ware zurück ist oder der Kunde die Rücksendung nachweist (§ 357 BGB). In Shopify legen Sie dafür eine Rückgabe an der Bestellung an und erstatten von dort.
Checkliste: Shopify Widerrufsbutton
- Button „Vertrag widerrufen“ auf jeder Seite erreichbar, auch am Handy und ohne Login
- Beschriftung in jeder Shopsprache
- Formular mit nur drei Pflichtangaben, Grund freiwillig, einzelne Artikel wählbar
- Zweiter Button „Widerruf bestätigen“
- Eingangsbestätigung automatisch, mit Inhalt, Datum und Uhrzeit, neutral formuliert
- Absender der Bestätigung von Ihrer Domain, Zustellung geprüft
- Link im Kundenkonto und in der Bestellbestätigung
- Widerrufsbelehrung nennt die Funktion und ihre Platzierung
- Datenschutzerklärung geprüft, AVV mit dem App-Anbieter abgeschlossen
- Test als Gast auf Handy und Rechner, in jeder Sprache, danach Eintrag im Admin oder in der App gesehen
- Kein schwebender Button verdeckt Warenkorb, Chat oder Cookie-Hinweis
Häufige Fragen zum Shopify Widerrufsbutton
Ist der Widerrufsbutton in Shopify Pflicht?
Ja, seit dem 19. Juni 2026 für Shops, die an Verbraucher verkaufen und Waren mit gesetzlichem Widerrufsrecht anbieten. Grundlage ist § 356a BGB, der die Richtlinie (EU) 2023/2673 umsetzt. Reine B2B-Shops sind nicht betroffen.
Hat Shopify einen eigenen Widerrufsbutton?
Einen fertigen Button „Vertrag widerrufen“ beschreibt die Shopify-Hilfe nicht (Stand 16. Oktober 2026). Sie empfiehlt Rückgabe- und Stornierungsanfragen im Kundenkonto. Dafür ist eine Anmeldung nötig, deshalb ergänzen viele Shops ein Formular oder eine App.
Wie muss der Widerrufsbutton beschriftet sein?
Mit „Vertrag widerrufen“ oder einer gleichbedeutenden eindeutigen Formulierung, gut lesbar. Der zweite Button im Formular heißt „Widerruf bestätigen“ oder ähnlich eindeutig.
Darf der Widerrufsbutton nur im Kundenkonto stehen?
In der Regel nein. Gastbesteller müssen ohne Konto widerrufen können. Nur wenn Kunden ausschließlich mit Kundenkonto bestellen können, kann der Login-Bereich laut Fachbeiträgen genügen.
Muss ich einen Teilwiderruf ermöglichen?
Das Gesetz nennt ausdrücklich Angaben zum Vertrag oder zum Teil des Vertrags, den der Kunde widerrufen möchte. Ihr Formular sollte deshalb erlauben, einzelne Artikel einer Bestellung anzugeben, per Auswahl oder Freitext.
Was muss die Eingangsbestätigung enthalten?
Mindestens den Inhalt der Widerrufserklärung sowie Datum und Uhrzeit des Eingangs, unverzüglich auf einem dauerhaften Datenträger wie einer E-Mail. Eine Aussage zur Wirksamkeit gehört nicht hinein.
Muss ich meine Widerrufsbelehrung anpassen?
Ja. Die Belehrung muss über das Bestehen und die Platzierung der Widerrufsfunktion informieren (Art. 246a § 1 Absatz 2 EGBGB). Nutzen Sie die aktualisierte Fassung Ihres Rechtstexte-Anbieters oder lassen Sie den Text prüfen.
Was kostet ein Widerrufsbutton für Shopify?
Über das Kundenkonto oder Shopify Forms mit Flow fallen keine App-Gebühren an, dafür Einrichtungszeit. Unsere App „Widerrufs-Button für EU“ hat einen Free-Plan für bis zu 5 Widerrufe im Monat, Basic kostet 2,99 $ im Monat (Stand 16. Oktober 2026).
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